Ist es besser die Mailingliste zu bewerben, oder direkt zu verkaufen?

Einer der wichtigsten Bausteine einer profitable Webseite ist eine gepflegte Mailingliste, die es erlaubt mit Besuchern und Kunden in Kontakt zu bleiben.

Das grundsätzliche Ziel einer Mailingliste ist es, über regelmäßige Kontakte eine Beziehung zu seinen Besuchern und Kunden aufzubauen, welche gesunkene Kundenakquisitionskosten, häufigere Einkäufe und höhere Bestellbeträge zur Folge hat.

Eine Beziehung mit dem potentiellen Kunden aufzubauen, noch bevor dieser etwas kauft, macht Sinn, wenn man sich die Kosten anschaut, die durch Internet Werbung entstehen können.

Beispiel 1:

ShopXYZ.de verkauft grüne Dingsda und bewirbt relevante Suchwörter über Google Adwords zum durchschnittlichen Preis von 0,50 Euro pro Klick. Die gekauften Besucher werden direkt auf den Shop geleitet.

Die durchschnittliche Conversion beträgt 1%. D.h. von 100 Besuchern im Shop kauft nur einer ein grünes Dingsda.

Somit kostet die Kundenakquisition für einen Dingsda Kunden 50 Euro.  Obwohl sich dies sicherlich für das ein oder andere Dingsda rechnen mag, sind 99 bezahlte Besucher ohne Ergebnis auf die Webseite gekommen, die wahrscheinlich nie mehr wieder kommen werden.

Damit sich Google Adwords lohnt, ist es unerlässlich seine Kennzahlen zu kennen. Bei durchschnittlichen Kosten von 0,50 - 5 Euro pro Klick kann man sich keine Fehler erlauben, oder aus dem Gefühl heraus Werbung betreiben, denn sonst kann man sehr schnell sein Marketing Budget verblasen, ohne ein Ergebnis erzielt zu haben.

Beispiel 2:

ShopABC.de verkauft rote Dingsda und bewirbt relevante Suchwörter über Google Adwords zum durchschnittlichen Preis von 0,50 Euro pro Klick. Die gekauften Besucher werden auf eine Landingpage geschickt, welche zusätzliche kostenlose Informationen zu roten Dingsda gegen Austausch von Name und Emailadresse liefert.

Die durchschnittliche Conversion beträgt 10%. D.h. von 100 Besuchern tragen sich 10 Interessenten in ein Mailingliste ein. Die Kosten pro Empfänger liegen bei 5 Euro. 25% der Empfänger kaufen auf längere Sicht gesehen ein rotes Dingsda. Somit kostet die Kundenakquisition für einen Dingsda Kunden 20 Euro.

Durch den zusätzlichen Schritt über die Mailingliste, ist man in der Lage sein Produkt besser und ausführlicher zu erklären, Interessierte zu Fans zu machen und Einwände auszuräumen, Kundenakquisitionskosten zu senken und mehr zu verkaufen.

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